Herzlich willkommen an der

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern, deren Angehörigen, den Ausbildungsbetrieben und allen Besuchern unserer Homepage einen sonnigen und schönen Frühling!

        

Schneesportwoche 2018 – Vom Rhein in die Berge

(verfasst von unserer Kollegin Miriam Schmidle)

Mitte Januar war es wieder soweit und es zog die Berufsbildenden Schulen „vom Rhein in die Berge“. Mit dem Bus ging es über den Fernpass nach Südtirol in Italien. Die Schneesportwoche fand wie in den letzten Jahren im Ahrntal (Klausberg) statt. In diesem Jahr meldeten sich 33 Schülerinnen und Schüler an. Neu in diesem Jahr war die Teilnahme der BBS Wirtschaft Worms. Für eine Woche hieß es, die Schulbank gegen Bretter unter den Füßen zu tauschen, um mit viel Bewegung in der Natur die Sportarten Ski alpin oder Snowboard zu erlernen. Die Schülerinnen und Schüler wurden von vier Lehrkräften und einem externen Snowboardlehrer begleitet. Somit waren die Voraussetzungen optimal, um kleine Lerngruppen zu bilden und alle Teilnehmer individuell zu fördern und zu fordern. Zudem erwarteten die Gruppe eine neu ausgebaute Unterkunft und leckeres Essen in der Pension Waldheim in St. Peter im Ahrntal.

Das Programm war sehr abwechslungsreich. Schneeschuhwanderung und Schlittenfahrt waren neben den individuellen Ski- und Snowboardkursen einige Highlights der Schneesportwoche. Dabei sollten sowohl Bewegungserfahrungen im alpinen Skifahren und Snowboarden vermittelt als auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden. Abschließend bleibt festzuhalten, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine tolle und schneereiche Woche am Klausberg im Ahrntal verleben durften sowie verletzungsfrei und gutgelaunt an den Rhein zurückkehrten. Da die Schneesportwoche als Kooperation zwischen der Karl-Hofmann-Schule, der BBS Alzey und der BBS Wirtschaft Worms fest etabliert werden soll, ist die Planung für das kommende Jahr im vollem Gang. Die nächste Schneesportwoche soll vom 29.03. bis zum 05.04.2019 stattfinden. Da es eine begrenzte Zahl an Plätzen gibt, meldet euch rechtzeitig an!

Kompetenzanalyse Profil AC an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft

(verfasst von unserer Kollegin Sarah Dridi)

Seit diesem Schuljahr führen wir die Kompetenzanalyse Profil AC in den Berufsfachschule I-Klassen durch. Es handelt sich hierbei um ein Assessment-Center-Verfahren, um die Stärken sowie die individuellen überfachlichen und berufsbezogenen Kompetenzen unserer Schüler zu ermitteln. Die Tests finden sowohl am PC, als auch in Einzel- und Gruppenaufgaben statt. Das Ziel dieses Verfahrens ist ein für jeden Schüler individuelles Kompetenzprofil zu erstellen. Dieses Profil ist die Grundlage für die Beratung unserer BF I-Schüler für ihre beruflichen und schulischen Interessen.

Die Tests am PC umfassten folgende Bereiche:

  • Konzentrationstest
  • Kognitiver Test
  • Berufsinteressen (Fragebogen)
  • Berufsbezogene Kompetenzen
  • IT-Test
  • Selbsteinschätzungsbogen

Diese wurden zuerst von allen Schülern durchgeführt, bevor wir mit den Beobachtungsaufgaben begannen.

Bei den Einzel- und Gruppenaufgaben wurden unsere Schüler in Kleingruppen (vier Schüler) eingeteilt. Die Beobachtungsaufgaben umfassten jeweils zwei Einzel- und Gruppenaufgaben, die von zwei Lehrkräften betreut wurden. Die Einzelaufgaben waren zum einen das Erstellen eines Mobiles und zum anderen das Erstellen einer Lernbox. Die Schüler konnten hier unter Beweis stellen, wie sie an eine unbekannte Aufgabe herangehen und mit dieser Herausforderung umgehen. Sie arbeiteten mit großer Freude an den Aufgaben. Die beobachteten Kompetenzen waren hier z. B. das Durchhaltevermögen, die Arbeitsgenauigkeit und die Selbstständigkeit.

Die Gruppenaufgaben waren das Erstellen einer Kugelbahn und die Aufgabe anhand von Informationskärtchen gemeinsam einen Beruf einer Person herauszufinden. Hier zeigten die Schüler ihre Teamfähigkeit und ihr Organisationstalent. Sie waren auch hier mit vollem Eifer und Motivation bei der Sache. Die individuellen Ergebnisse waren sehr kreativ und bei jeder Gruppe anders gelöst. Im Anschluss an diese Aufgaben füllten die Schüler einen Selbsteinschätzungsbogen aus.

Die Ergebnisse der drei Bereiche (PC-Tests, Einzel- und Gruppenaufgaben und die Selbsteinschätzung) wurden zu einem individuellen Kompetenzprofil zusammengefasst und mit den Schülern im Einzelgespräch besprochen. Mit Hilfe dieses Profils wurde gemeinsam mit Schülern und Lehrern eine individuelle Ziel- und Lernvereinbarung festgelegt.

Diese Methode ist eine Ergänzung zu unserem Unterrichtsfach „stärkenorientierte Methode“ in der Berufsfachschule I. Der Fokus liegt hier bewusst auf den Stärken und Fähigkeiten der Schüler, um ihnen Wege für ihre berufliche und schulische Zukunft aufzuzeigen.

 

„Jugend testet“ in der BBS Wirtschaft Worms

(verfasst von unserem Schüler Bjarne Dimmler)

Im Marketingunterricht bei Frau Broo hatte die Klasse HBF 16b im November 2017 Aspekte der Verpackungsgestaltung als Thema. Dabei gilt es auch, die absatzfördernde Wirkung, den Service und die Informationen, sowie die Umweltverträglichkeit der Verpackung zu beachten.

Um das Thema den Schülern näher zu bringen, teilte Frau Broo die Klasse in Gruppen ein, die zwischen November und Januar an verschiedenen Projekten arbeiten sollten. Mit den Projekten sollten Milchbeutel, Zahnpasta-Tuben und Lippenpflegestifte auf oben genannte Themen hin untersucht werden. Die Gruppen durften ihr Thema selbst aussuchen. Mit den Projekten meldeten sie sich bei der Stiftung Warentest für den Wettbewerb „Jugend testet“ an. Die Abgabe war bereits am 31. Januar 2018.

Im Juli meldet sich die Stiftung Warentest mit dem Ergebnis der Forschungsprojekte. Bis dahin heißt es abwarten.

Es geht uns alle an

Als am 21. März 1960 im südafrikanischen Sharpeville 20.000 junge Menschen gegen die diskriminierenden Passgesetze des Apartheid-Regimes demonstrierten, war ihnen sicher nicht wichtig, dass irgendwann ein Tag zu ihrem Gedenken ausgerufen wird. Es hätte Ihnen gereicht, wenn sie mehr Anerkennung und Gleichbehandlung erfahren. Die blutige Niederschlagung der Demonstration durch die Polizei, bei der 69 Menschen getötet und mehrere Hundert verletzt und verwundet wurden und die als Massaker von Sharpeville in die Geschichte einging, führte jedoch dazu, dass die Vereinten Nationen im Jahr 1966 den 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus erklärten.

Aus diesem Anlass besuchten Herr Carlo Riva und Herr Iqbal Singh vom Wormser Beirat für Migration und Integration am 21.3.2018 die BBS Wirtschaft. In Klassen der Berufsfachschulen I und II sowie einer Berufsschulklasse (FL 17b) hielten sie einen fesselnden Vortrag. Nach einer Begriffsbestimmung (Was ist überhaupt Rassismus? Wie kann man Diskriminierung definieren?) wurde anhand von konkreten Beispielen schnell klar, dass Rassismus und Diskriminierung regelmäßig im Alltag stattfinden. Gefährliche Ursachen sind hierbei bereits unüberlegte Äußerungen und vor allem Unwissen über Religionsgemeinschaften oder bspw. über Krankheiten. Die Folgen sind dabei häufig tödlich, wie geschichtliche, aber gerade auch brandaktuelle Beispiele zeigen. "In der Bildung liegt der Schlüssel zu einer besseren Welt, und das ist unser aller Aufgabe", brachte Herr Singh - durchtrainierter Feldhockeyspieler sowie bekennender und praktizierender Sikh - es auf den Punkt.

Belebt wurde der Vortrag durch tolle Wortbeiträge und kluge Fragen unserer Schüler, die inkl. ihrer Lehrkräfte von Herrn Riva für den Abend ins Kino eingeladen wurden, nämlich in den Film Loving. Dieser beruht auf einer wahren Begebenheit über das Ehepaar Loving, das 1967 einen Gerichtsprozess gewann, der bestehende Gesetze gegen Mischehen im US-Bundesstaat Virginia außer Kraft setzte.

Wir bedanken uns beim Wormser Beirat für Migration und Integration, namentlich bei Herrn Riva und Herrn Singh!